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Nebelkanone zur Staubbindung im Bergbau

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Nebelkanone zur Staubbindung im Bergbau


Die Nebelkanone für den Bergbau nutzt ventilatorgestützten Wassernebel zur Minderung diffuser Staubemissionen in Tagebauen, auf Kohlehalden, in Brech- und Siebanlagen, in Verladebereichen und an offenen Übergabestellen. Sie eignet sich zur Kontrolle von Kohlenstaub, der beim Aufhalden, beim Rückladen von Kohle aus Halden, beim Be- und Entladen sowie durch Winderosion entsteht. Je nach erforderlicher Abdeckungsfläche, Sprühweite, verfügbarer Versorgungsspannung und Anordnung des Arbeitsbereichs sind stationäre oder mobile Ausführungen erhältlich.

Die Nebelkanone zur Staubbindung im Bergbau ist für die Kontrolle diffuser Staubemissionen in offenen und halboffenen Bergbaubereichen ausgelegt. Unter Druck stehendes Wasser wird über das Düsensystem zerstäubt, während der vom Ventilator erzeugte Luftstrom die feinen Wassertröpfchen zur Staubquelle oder zur abdriftenden Staubwolke transportiert. Beim Kontakt mit schwebenden Staubpartikeln fördern die Tröpfchen Benetzung, Kollision und Agglomeration. Dadurch können die entstehenden schwereren Staub-Wasser-Agglomerate absinken, bevor sie sich weiter im Arbeitsbereich ausbreiten.

Die Anlage eignet sich für Tagebaue, Kohlehalden, Lagerplätze für Erz und taubes Gestein, Brech- und Siebanlagen, Lkw-Be- und Entladebereiche, offene Förderbandübergaben, temporäre Materialumschlagplätze und örtliche Staubschwerpunkte auf betrieblichen Fahrwegen im Bergbau. Besonders geeignet ist sie zur Kontrolle von Kohlenstaub, der beim Aufhalden, beim Rückladen von Kohle aus Halden, beim Be- und Entladen sowie durch Winderosion an trockenen Kohlehaldenoberflächen entsteht.

Abhängig von der Standortanordnung und den Betriebsanforderungen kann die Nebelkanone stationär oder mobil geliefert werden. Stationäre Anlagen eignen sich für dauerhafte Staubkontrollpunkte; mobile Anlagen können bei Veränderungen der aktiven Abbau-, Be- und Entlade- oder Haldenarbeitsbereiche umgesetzt werden.

1. Parameter für die Vorauswahl

Die erste Modellauswahl richtet sich in erster Linie nach der erforderlichen Abdeckungsfläche, der Sprühweite und der am Standort verfügbaren Versorgungsspannung. Diese drei Parameter helfen, die grundlegende Baugröße und Konfiguration einer einzelnen Nebelkanone für den Bergbau festzulegen.

Auswahlkriterium

Erforderliche Angaben

Erforderliche Abdeckungsfläche

Geben Sie die ungefähre Fläche an, die eine einzelne Nebelkanone abdecken muss, in Quadratmetern (m²). Die Abdeckung wird durch Sprühweite, Schwenkbereich, Aufstellhöhe, Windrichtung und Anordnung des Arbeitsbereichs beeinflusst.

Erforderliche Sprühweite

Geben Sie den Abstand zwischen dem vorgesehenen Aufstellort und dem entferntesten Staubkontrollpunkt in Metern (m) an. Die erforderliche Reichweite sollte anhand der tatsächlichen Aufstellposition und der Staubquelle bestimmt werden.

Versorgungsspannung

Geben Sie die am Standort verfügbare Spannung, Frequenz und Phasenzahl an, beispielsweise 380 V/50 Hz, 440 V/60 Hz oder eine andere erforderliche Stromversorgung.

2. Stationäre oder mobile Ausführung

  • Stationäre Nebelkanone: Geeignet für dauerhafte Staubkontrollpunkte wie Annahmetrichter, stationäre Brechanlagen, Verladestationen, Förderbandübergabebereiche und Grenzen von Lagerplätzen.

  • Mobile Nebelkanone: Geeignet für Kohlelagerplätze, temporäre Be- und Entladebereiche, wechselnde Brechstandorte und andere Bergbaubetriebe, bei denen sich die aktive Staubquelle häufig verlagert.

Beim Einsatz auf Kohlehalden kann eine mobile Nebelkanone näher an die jeweils aktive Stelle für das Aufhalden, Rückladen, Be- oder Entladen gebracht werden. Ändert sich die Arbeitsposition von Ladern, Baggern, Lkw, Absetzern oder Rückladegeräten (Reclaimern), kann die Nebelkanone entsprechend umgesetzt werden.

Auf großen, dauerhaft genutzten Kohlelagerplätzen kann eine stationäre Besprühung eine regelmäßige Grundabdeckung bieten, während eine mobile Nebelkanone die Staubkontrolle in wechselnden Arbeitsbereichen mit hoher Staubentwicklung ergänzt.

3. Ergänzende Angaben zur Konfiguration

Nach der Vorauswahl anhand von Abdeckungsfläche, Sprühweite und Spannung sollten die folgenden Angaben ebenfalls bestätigt werden, bevor die endgültige Konfiguration und das Angebot erstellt werden.

Konfigurationspunkt

Zu bestätigende Angaben

Aufstellungsart

Geben Sie an, ob eine stationäre oder mobile Nebelkanone benötigt wird. Ist die Ausführung noch nicht festgelegt, stellen Sie zur Unterstützung der Auswahl den Lageplan und die Betriebsweise bereit.

Wasserversorgung

Geben Sie den verfügbaren Wasserdruck, den Wasservolumenstrom und die Wasserqualität an. Die Anforderungen an die Wasserfiltration sind anhand der gewählten Düse und des Wassersystems zu bestätigen.

Aufstellposition

Beschreiben Sie den vorgesehenen Anlagenstandort, den Abstand zur Staubquelle, die Aufstellhöhe, Hindernisse in der Umgebung und den verfügbaren Betriebsraum.

Horizontaler Schwenkbereich und vertikaler Neigungsbereich

Geben Sie die erforderlichen Winkelbereiche für das horizontale Schwenken und die vertikale Neigung an, abgestimmt auf den zu behandelnden Bereich und die vorgesehene Aufstellposition.

Steuerungsart

Bestätigen Sie, ob eine Vor-Ort-Steuerung, Fernsteuerung oder eine andere Steuerungslösung erforderlich ist.

Standortbedingungen

Geben Sie die örtliche Windrichtung, typische Windverhältnisse, Umgebungstemperatur, Entwässerungsbedingungen und besondere umgebungsbezogene Anforderungen an.

Materialeigenschaften

Benennen Sie das Material oder die Staubquelle und bestätigen Sie, ob das Material einen durch die Besprühung erhöhten Wassergehalt verträgt.

4. Hinweise zur Auswahl

  • Die wirksame Sprühweite und Abdeckung können je nach Aufstellhöhe, Windrichtung, umliegenden Hindernissen, Sprühwinkel und tatsächlichen Betriebsbedingungen variieren.

  • Die veröffentlichte maximale Sprühweite ist nicht als Garantie einer wirksamen Abdeckung unter allen Wind- und Standortbedingungen zu verstehen.

  • Die Nebelkanone ist hauptsächlich für die Kontrolle diffuser Staubemissionen in offenen und halboffenen Bereichen vorgesehen. Sie saugt keine staubbeladene Luft durch einen Kanal zur internen Behandlung an.

  • Bei eingehausten Brechern, festen Förderbandübergabestellen, Feinsiebanlagen und anderen konzentrierten Staubquellen sollte die Nebelkanone in der Regel zusammen mit einer Einhausung der Quelle, örtlicher Wasserbesprühung oder einer Staubabsaugung eingesetzt werden.

Bitte geben Sie für die erste Modellauswahl die erforderliche Abdeckungsfläche, Sprühweite und Versorgungsspannung am Standort an. Standortfotos oder ein Lageplan mit vorgesehener Aufstellposition und Staubquelle helfen bei der Entscheidung, ob eine stationäre oder mobile Ausführung besser geeignet ist.

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